Etwas versteckt sich dort in Schemen…

Etwas versteckt sich dort in Schemen, hinter der Rinde, zwischen den Stämmen. Ein Wesen mir so fern.
Nicht Dunkelheit umgibt es, aber auch nicht Licht. Ich sehe es sich bewegen, mit dem Hintergrund des Waldes verschwimmen. Was ist es und was bin ich, es zu sehen? Habe ich schon seit Anbeginn der Zeit vergessen was ich wirklich bin, oder habe ich es nie gewusst?

Knarzend durchhallt sein Zaudern die Blätter. Ein blasses Wispern an den Ästen. Es ist da, in mächtiger Vollkommenheit. Ich wundere mich wohin es geht, wenn es durch den Wald streift. Ob es ein Ziel hat oder nur der Anwesenheit Willen sein Dasein pflegt?
Ich sehne ihm nach und es trägt meine Augen mit sich und es trägt mein Herz in seinen ungetümen Pranken.
Ich möchte Magie zwischen den Blättern glitzern sehen. Doch was ich sehe ist nur dieser Schemen. Schatten. Nebel. Nicht hell, nicht dunkel.

Dann verstehe ich, dass ich selbst nur hier verweile und statt dem Urtum Augen und Herz zu leihen, möge ich selbst das Urtum sein.

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