Trieb

Ihre grünen Augen folgen dem Fall der Münze. Langsam dreht sich das Metall und sinkt. Ein leises Pling tönt auf, als es an einer Strebe des Einlaufgitters hängen bleibt. Nur für einen kleinen Moment scheint das runde Silber anzuhalten. Dann zuckt es, springt auf und rotiert, während es durch einen Schlitz verschwindet. Das Mädchen atmet... Weiterlesen →

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Jeden Tag, verflixt!

Verflixte Kontinuität. Man muss es halt machen. Da könnte die Welt untergehen, es muss gemacht werden. Ich kann es aber nicht. Ah, stimmt: nicht können ist auch schlecht. Da macht man sich selbst mit fertig und zugleich macht man es sich einfach. Kann nicht, also brauch ich's gar nicht versuchen. Stimmt aber auch nicht.  Ich... Weiterlesen →

Flucht

Die Luft ist wie Wasser. Schwerfällig dränge ich mich vorwärts und blicke zurück auf die irren Formen meines Verfolgers. Ihn scheint die Luft nicht wie Wasser zu behindern. Er ist schneller, obwohl sein Kopf wie der Schirm eines Pilzes aussieht. Unter dieser Last sollte der verkorkste Körper einbrechen, doch die Gesetze der Physik gelten nicht... Weiterlesen →

Nun bin ich Er

​Der Lauf der Waffe wirkt so surreal. Mein Körper gerät außer Kontrolle und Gedanken, die meinen Verstand durchfahren, sind flutschig wie ein Stück Mango. Plötzlich ist da nur noch Schwärze in meiner Zukunft. Kein Termin, zu dem ich heute eh keine Lust hatte. Nicht mehr mit dem süßen Typ schreiben, der mir plötzlich so fürchterlich... Weiterlesen →

Schreibe jeden Tag – wenn auch nur deine Gedanken

Man soll jeden Tag schreiben, um Routine rein zu bekommen. Gerne auch einfach nur die Gedanken, die man nach Belieben löschen kann. Das ordnet auch den Kopf.  Ich habe das einst über “Morgenseiten“ (darüber gerne bei Gelegenheit mehr, wenn ihr mögt) gelöst und ähnliche Aspekte hier einfließen lassen. Gekürzt habe ich selbstverständlich. Wieder schöne Glimpse-Länge.... Weiterlesen →

Gläserne Augen

Mein Atem flacht ab. Das Heben und Senken meiner Brust würde mich nur am Zielen hindern. Mein Gegenüber hechelt wie ein Hund. Ihre Augen sind wunderschön. So gefüllt von Tränen glänzt das Blau nahezu gläsern. Ihre Lippen beben und Schleim läuft ihr aus der Nase, sie denkt jedoch nicht daran, es fort zu wischen. Ich... Weiterlesen →

Mann an meiner Decke

Der Mann an meiner Decke sieht mich an, ohne, dass er mich erreichen kann. Ich sehe die Gier in seinem Gesicht, doch was er will, das weiß ich nicht. Arme recken, Finger tanzen, greifen, können mich jedoch nur streifen. Der Mann an meiner Decke sieht mich an, wartet, bis er mich erreichen kann.

Klinge

“Sag, wie sehr liebst du mich?“, fragte Darija und umkreisten die behaarten Nippel ihres Schlafgefährten mit dem Zeigefinger. Im Mondlicht der Nacht schimmerte ihre nackte Haut wie Weißgold.“Stell dir vor, du bist in einem unendlichen Wüstenland, und…“ Darja unterbrach ihn forsch: “Keine Ausschweife Liebling!“ “Ich würde für dich sterben und gewiss auch töten. Falls du... Weiterlesen →

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